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KATO/Lemke K10920 N 10-tlg.TGV POS Lyria 4402 SNCF/SBB

Art.Nr.:
K10920
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10-tlg.TGV Reseau SNCF, Ep. VI
Spur N  1:160

Originalzug

Der TGV Réseau erkennt man an den 8 statt 10 Mittelwagen, bedingt durch die kurzen Bahnsteige im Gare de Lyon und Gare du Nord in Paris. Technisch gesehen ist der TGV der zweiten Generation weiter entwickelt. Die Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h muss auch auf Steigungen von 35 Promille gehalten werden, weswegen in den Triebköpfen neue, größere Fahrmotoren zum Einsatz kommen, die sich nicht so schnell aufheizen. Ebenso sind die Transformatoren für eine größere Energieversorgung ausgelegt. Das Bremssystem kann nun mehr Energie als bei älteren Generationen aufnehmen, um kürzere Bremswege zu ermöglichen. Die erweiterte Version des französischen Zugbeeinflussungssystems TVM 430 ersetzt den Vorgänger TVM 300. Somit ist es möglich im 3 Minuten-Takt mit 300 km/h zu fahren.

Von den 80 Réseau-Zügen sind 30 Garnituren für den Dienst nach Belgien geeignet, das heißt, die Garnituren mit den Zugnummern 4501 bis 4530 kommen mit dem belgischen Strom- und Signalsystem zurecht. Sechs dieser 30 Dreisystem-TGV-R-Züge (Zugnummern 4501 - 4506) verstehen zusätzlich das in Italien übliche Signalsystem R54. Ihr Einsatzgebiet ist die Route "Paris – Lyon – Torino – Milano". Die übrigen 50 Züge mit den Nummern 501 - 550 sind für den innerfranzösischen Verkehr gedacht, weswegen sie für lediglich zwei Stromsysteme ausgelegt sind. Alle 80 TGV sind Silber/Blau lackiert und nicht mit den roten Thalys-PBA-Zügen zu verwechseln!Wie der Name "Réseau" (= Netz) andeutet, können alle TGV-Züge dieser Generation auf dem kompletten TGV-Netz verkehren. Dabei müssen sie teilweise extrem lange Strecken zurücklegen. So gab es beispielsweise eine Thalys-Verbindung von Brüssel nach Nizza. Die Fahrt dauerte insgesamt 8 Stunden 14 Minuten. Fünfeinhalb Stunden lang lag die Höchstgeschwindigkeit bei 300 km/h, die nur durch kurze Zwischenhalte an den Bahnhöfen unterbrochen wurde.

Modelldetails:
- Doppeltraktion: Jedem Modell liegen Kuppelstangen bei, die eine Doppeltraktion möglich machen. In der Doppeltraktion ist, für ein besseres Fahrverhalten, bei Zug 1 der Wagen M1 und M2 zu tauschen (beide motorisierte Köpfe zusammen gekuppelt). Auf den Platinen dieser beiden motorisierten Köpfe kann durch Aufstecken eines beiliegenden Steckers in die Schnittstelle das Licht zwischen den Zügen ausgeschaltet werden.
- Vorbereitet für Innenbeleuchtung
- hervorragende Fahreigenschaften durch 5-pol. Motor mit zwei Schwungmassen und Haftreifen
- detaillierte Modellwiedergabe und feine Bedruckung
- 6-pol. Schnittstellen NEM 651 in den Triebköpfen
Zur Digitalisierung empfehlen wir einen gängigen 6-pol Decoder (z.B. Kühn N-025, Art.H28602). Es werden 2 Stk. pro Set benötigt (für Motorsteuerung und Außenlichtsteuerung).